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Riehl, Wilhelm Heinrich: Die Lehrjahre eines Hu...
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Erscheinungsdatum: 05/2012, Medium: Buch, Einband: Gebunden, Titel: Die Lehrjahre eines Humanisten, Autor: Riehl, Wilhelm Heinrich, Verlag: TREDITION CLASSICS, Sprache: Deutsch, Rubrik: Belletristik // Romane, Erzählungen, Seiten: 52, Informationen: HC runder Rücken kaschiert, Gewicht: 172 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 07.08.2020
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Seyd nicht träge in dem was ihr thun sollt
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An August Hermann Niemeyer, seinem von einer aufgeklärt-praxisgerichteten Frömmigkeit getragenen politischen und sozialen Engagement, an seinen kulturellen und künstlerischen Interessen, schließlich an seinen wissenschaftlichen Arbeiten ist die das lange 18. Jahrhundert der Sattel- und Goethezeit prägende Gemengelage geistig-kultureller Strömungen abzulesen. Zugleich kann der Versuch einer Integration dessen beobachtet werden, was im Zeichen zunehmender und umfassender Ausdifferenzierung auseinander zu brechen beginnt. In dieser Hinsicht und als eine solche Integrationsfigur darf Niemeyer – freilich mit anderen Aktentsetzungen – zusammen mit Goethe, Schiller und Wilhelm von Humboldt zu den wirkmächtigsten Humanisten am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert gezählt werden.

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Stand: 07.08.2020
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Religion - Um Himmels willen
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Rücksicht, Besorgnis, Bedenken - dies sind die gebräuchlichen Übersetzungen des lateinischen "religio". Ist damit schon alles gesagt? Nimmt man noch die ebenfalls sinnstiftende "Rückbindung" hinzu, ist vielleicht beschrieben, was offensichtlich die Menschheit in Gänze beschäftigt - nein, besser: betrifft. Nach Jahren munter betriebener oder im Wohlstand achselzuckend erlebter Religionsferne - je nach Wohnort Deutschland Ost oder Deutschland West - ist Religion wieder ein Thema. Sie hat sehr wohl gelebt, so, wie sie das immer tat, dem einen als bergende Nische, dem anderen als Tradition, die sich dem Verstand versagen darf, womöglich als Projektionsfläche, als Untergründiges, Ungefähres, spätestens angesichts der Drohung des eigenen Todes. Katastrophen schärfen den Blick aufs Religiöse, so oder so, das hat Hausenstein erlebt, und es hat seinen Blick - und offensichtlich den seiner jüdischen Frau - verändert.Für Margot und Wilhelm Hausenstein war kurz vor Kriegsende eine Entscheidung gefallen, die die Jüdin und den Protestanten im Katholischen Glauben bergen sollte. Es sollte die Sicherheit des alten Glaubens sein, das vertraute Ewige Licht - aber auch Hausenstein blieb die schlüssige Antwort auf die "Gretchenfrage" versagt, zu unauflösbar blieb der Antagonismus zwischen der Suche des denkenden Humanisten, der Schönheit der Kunst verpflichtet, das antike Erbe verinnerlichend, das den aufgeklärten Humanisten verlangt und bedingt, und dem Mystischen, dem Gefühl, das, höher als alle Vernunft Rettung in Zeiten der Not versprach, und sich sonntäglich mit dem kläglichen Bodenpersonal auseinandersetzten musste.

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Marsilius von Inghen
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Heidelberg, 1499: Die Heidelberger Humanisten mit Jakob Wimpfeling an der Spitze besinnen sich mit einer bunt zusammengesetzten Gedenkschrift, gedruckt in Mainz bei Peter Friedberg und in 30 gezählten Exemplaren erhalten, auf den Gründer ihrer Universität, Marsilius von Inghen (+ 1396). Mit seiner 'via Marsiliana' hatte der von der Universität Paris kommende Marsilius eigene Akzente in der europäischen Geistesgeschichte gesetzt. Ein bewegtes und vom 'Wegestreit' geprägtes Jahrhundert ist seit seinem Tod vergangen, nicht nur in Heidelberg, sondern auch an fast allen europäischen Universitäten: Galt Marsilius von Inghen in der Tradition der Nominalisten des 14. Jahrhunderts wie Wilhelm von Ockham, Gregor von Rimini und Johannes Buridan noch als 'modern', gewannen im Lauf der Zeit die Realisten als die 'antiqui' mit ihren Schulhäuptern des 13. Jahrhunderts Thomas von Aquin, Albertus Magnus und Duns Scotus immer mehr an Gewicht.Die Gedenkschrift für Marsilius von Inghen bedeutet somit eine emotionsgeladene Verteidigung der 'via moderna'. Hat dieser Wegestreit am Ende des 15. Jahrhunderts überhaupt noch Relevanz oder handelt es sich nur um Haarspaltereien eines überholten Wissenschaftssystems? Jedenfalls bedeutet die Gedenkschrift, die hier erstmals kritisch herausgegeben und kommentiert wird, ein einzigartiges Zeugnis für die Geschichte der Universität Heidelberg und für den Übergang von der aristotelischen Scholastik des Spätmittelalters zu einem alle Wissensgebiete tiefgreifend verändernden Humanismus der frühen Neuzeit.

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Stand: 07.08.2020
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Neulateinisches Jahrbuch
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In memoriam MARC LAUREYS, Karl August Neuhausen (1939–2017) / COLETTE NATIVEL, Alain Michel (1929–2017)I. Commentationes ELISABETH AYDIN, Le Peplus Graecorum Epigrammatum de Daniel Heinsius, une adaptation de Diogène Laërce à la Renaissance / SUSANNA DE BEER, Travel Guides for Imaginary Journeys. The Living Presence of Rome in Early Modern Antiquarian Literature / STEPHANUS DI BRAZZANO, De Caspare Vrsino Velio Planudeorum epigrammatum interprete – Pars II / REINHOLD F. GLEI/NINA TOMASZEWSKI, Turning nonsense into sense? Two Latin Translations of ‘The Hunting of the Snark’ / TILL HABITH, Die Turnus-Tragödie des Friedrich Lasdorp / HANS KILB, Pius II. Piccolomini auf dem Monte Cavo – Rezeption von Strabo, Biondo und Lukan in Komm. 708–710 (2248–2252) / ANNAMARIA LESIGANG-BRUCKMÜLLER, Lateinische Lobgedichte auf Autor und Werk in der Einleitung zu Valvasors ‚Ehre des Herzogtums Krain‘ / WALTHER LUDWIG, Die lateinische Fabelsammlung von Joseph Lang (1811) – eine Huldigung an Lessing als Aesopus Germaniae / WALTHER LUDWIG, Das 1685 gegründete Stuttgarter Gymnasium illustre, die Salomonischen sieben Säulen des Hauses der Weisheit und die frühneuzeitlichen Obelisken in Krakau und Holstein / WALTHER LUDWIG, Deutsche Klassiker und andere Gelehrte im Stammbuch von Georg Wilhelm Prahmer (1789–1799) / WILLIAM C. MCDONALD, In pago Wormaciensi videbatur: The Reception of an Anecdote of Ekkehard von Aura by Trithemius / CAROLIN RITTER, Ovids heimliche Rache an Augustus. Der Brief Iulia Augusto in Mark Alexander Boyds Epistulae Heroides (1592) / UTA SCHMIDT-CLAUSEN, Das Menschenleben in neun Strophen. Franco Estius’ Gedicht auf dem Kupferstich Tabula Cebetis von Hendrick Goltzius (1592) / NINA TOMASZEWSKI, Oratio ad Hibernos. A political speech ‘by Cicero’ in support of Richard Wellesley, Lord Lieutenant of IrelandII. Investigandarum rerum prospectus REINHOLD F. GLEI, Neulateinische ForschungsprojekteIII. Librorum existimationes Anja Stadeler, Horazrezeption in der Renaissance (CHRISTOPH PIEPER) / Jeroen De Keyser, Francesco Filelfo, Collected Letters. Epistolarum Libri XLVIII (ALEXANDER WINKLER) / Tuomo Pekkanen, Passio secundum Matthaeum, Requiem Latinum Aliaque Carmina Latina (EMILIO BANDIERA) / Stefan Weise (Hrsg.), HELLENISTI! Altgriechisch als Literatursprache im neuzeitlichen Europa (REINHOLD F. GLEI) / Antonio Iurilli, Quinto Orazio Flacco. Annali delle edizioni a stampa, secoli xv–xviii (MARC LAUREYS)IV. Quaestiones recentissimae JEFFREY A. WHITE, Galeas per montes: A Note on Biondo Flavio / FIDEL RÄDLE, Zur Neuauflage von Harry C. Schnurs Anthologie „Lateinische Gedichte deutscher Humanisten“ / HAN LAMERS, Additional Evidence That Poliziano’s Epm. 74 Is Not His V. Nuntii JEAN-LOUIS CHARLET, XXIX° Convegno internazionale Istituto Studi Umanistici F. Petrarca / MARC LAUREYS, Nova universitatis Bonnensis documenta Latinitate donata (XVIII) / REINHOLD F. GLEI ET AL., Epistula uxoris: Ovids Ehefrau an den verbannten Dichter / MARC LAUREYS, Decimoséptimo Congreso Internacional de la Sociedad Internacional de Estudios Neolatinos****************In memoriam MARC LAUREYS, Karl August Neuhausen (1939–2017) / COLETTE NATIVEL, Alain Michel (1929–2017)I. Commentationes ELISABETH AYDIN, Le Peplus Graecorum Epigrammatum de Daniel Heinsius, une adaptation de Diogène Laërce à la Renaissance / SUSANNA DE BEER, Travel Guides for Imaginary Journeys. The Living Presence of Rome in Early Modern Antiquarian Literature / STEPHANUS DI BRAZZANO, De Caspare Vrsino Velio Planudeorum epigrammatum interprete – Pars II / REINHOLD F. GLEI/NINA TOMASZEWSKI, Turning nonsense into sense? Two Latin Translations of ‘The Hunting of the Snark’ / TILL HABITH, Die Turnus-Tragödie des Friedrich Lasdorp / HANS KILB, Pius II. Piccolomini auf dem Monte Cavo – Rezeption von Strabo, Biondo und Lukan in Komm. 708–710 (2248–2252) / ANNAMARIA LESIGANG-BRUCKMÜLLER, Lateinische Lobgedichte auf Autor und Werk in der Einleitung zu Valvasors ‚Ehre des Herzogtums Krain‘ / WALTHER LUDWIG, Die lateinische Fabelsammlung von Joseph Lang (1811) – eine Huldigung an Lessing als Aesopus Germaniae / WALTHER LUDWIG, Das 1685 gegründete Stuttgarter Gymnasium illustre, die Salomonischen sieben Säulen des Hauses der Weisheit und die frühneuzeitlichen Obelisken in Krakau und Holstein / WALTHER LUDWIG, Deutsche Klassiker und andere Gelehrte im Stammbuch von Georg Wilhelm Prahmer (1789–1799) / WILLIAM C. MCDONALD, In pago Wormaciensi videbatur: The Reception of an Anecdote of Ekkehard von Aura by Trithemius / CAROLIN RITTER, Ovids heimliche Rache an Augustus. Der Brief Iulia Augusto in Mark Alexander Boyds Epistulae Heroides (1592) / UTA SCHMIDT-CLAUSEN, Das Menschenleben in neun Strophen. Franco Estius’ Gedicht auf dem Kupferstich Tabula Cebetis von Hendrick Goltzius (1592) / NINA TOMASZEWSKI, Oratio ad Hibernos. A political speech ‘by Cicero’ in support of Richard Wellesley, Lord Lieutenant of IrelandII. Investigandarum rerum prospectus REINHOLD F. GLEI, Neulateinische ForschungsprojekteIII. Librorum existimationes Anja Stadeler, Horazrezeption in der Renaissance (CHRISTOPH PIEPER) / Jeroen De Keyser, Francesco Filelfo, Collected Letters. Epistolarum Libri XLVIII (ALEXANDER WINKLER) / Tuomo Pekkanen, Passio secundum Matthaeum, Requiem Latinum Aliaque Carmina Latina (EMILIO BANDIERA) / Stefan Weise (Hrsg.), HELLENISTI! Altgriechisch als Literatursprache im neuzeitlichen Europa (REINHOLD F. GLEI) / Antonio Iurilli, Quinto Orazio Flacco. Annali delle edizioni a stampa, secoli xv–xviii (MARC LAUREYS)IV. Quaestiones recentissimae JEFFREY A. WHITE, Galeas per montes: A Note on Biondo Flavio / FIDEL RÄDLE, Zur Neuauflage von Harry C. Schnurs Anthologie „Lateinische Gedichte deutscher Humanisten“ / HAN LAMERS, Additional Evidence That Poliziano’s Epm. 74 Is Not His V. Nuntii JEAN-LOUIS CHARLET, XXIX° Convegno internazionale Istituto Studi Umanistici F. Petrarca / MARC LAUREYS, Nova universitatis Bonnensis documenta Latinitate donata (XVIII) / REINHOLD F. GLEI ET AL., Epistula uxoris: Ovids Ehefrau an den verbannten Dichter / MARC LAUREYS, Decimoséptimo Congreso Internacional de la Sociedad Internacional de Estudios Neolatinos

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Stand: 07.08.2020
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Katalog der griechischen Handschriften der Baye...
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In Band 5 des Katalogs der griechischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München werden 83 Handschriften, viele davon aus dem Gründungsbestand und frühen Erwerbungen der Bibliothek, vorgestellt. Mehr als die Hälfte der in diesem Katalog beschriebenen Codices stammt aus der Sammlung des Augsburger Handelsherrn Johann Jakob Fugger (1516-1575) sowie aus der Gruppe von 50 Handschriften, die der bekannte Schreiber und Handschriftenhändler Andreas Darmarios im Jahr 1583 an Herzog Wilhelm V. von Bayern verkaufte. Darüber hinaus waren insgesamt 16 Handschriften Teil der Mannheimer Hofbibliothek, die sich seit 1803 in München befindet. Die restlichen Codices stammen aus den Bibliotheken des Philologen und Orientalisten Johann Albrecht Widmanstetter (1506-1557), der Familie Occo, der Herzöge von Württemberg (als Teil der Tübinger Kriegsbeute 1635 nach München gebracht) und des Florentiner Humanisten Petrus Victorius (1499-1585) sowie aus säkularisierten altbayerischen Klöstern. Die meisten Bände enthalten schwerpunktmäßig entweder theologische und liturgische Werke oder klassische, spätantike und byzantinische Texte profaner Literatur. Darüber hinaus finden sich punktuell Handschriften medizinischen und juristischen Inhalts, humanistische Sammelhandschriften sowie ein bebilderter Pilgerführer für Jerusalem und das Heilige Land.

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Stand: 07.08.2020
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Kulturgeschichtliche Novellen
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Wilhelm Heinrich von Riehl: Kulturgeschichtliche Novellen Erstdruck: Stuttgart, Cotta, 1862. Inhaltsverzeichnis Kulturgeschichtliche Novellen Vorwort Der Stadtpfeifer Im Jahr des Herrn Ovid bei Hofe Die Werke der Barmherzigkeit Amphion Gräfin Ursula Meister Martin Hildebrand Die Lehrjahre eines Humanisten Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Jörg Breu der Ältere, Augsburger Monatsbilder: Sommer, 1531/1550. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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Durch tausend Jahre
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Wilhelm Heinrich von Riehl: Durch tausend Jahre. Erster Band der Neuausgabe in zwei Bänden Erstdruck dieser Zusammenstellung in vier Bänden: »Durch tausend Jahre. Fünfzig kulturgeschichtliche Novellen«. F. W. Hendel Verlag, Meersburg am Bodensee und Leipzig, 1910 Inhaltsverzeichnis Erster Band Vorwort Abendfrieden Älteste Zeit Liebesbusse König Karl und Morolf Im Jahr des Herrn Das Buch des Todes Der alte Hund Romantisches Mittelalter Die Gerechtigkeit Gottes Die Ganerben Damals wie heute Der Dachs auf Lichtmess Der stumme Ratsherr Das Spielmannskind Die vierzehn Nothelfer Reformation und Renaissance Vergelt's Gott! Die zweite Bitte Die Lehrjahre eines Humanisten Mein Recht Jörg Muckenhuber Wanda Zaluska Dreissigjähriger Krieg Der Fluch der Schönheit Gräfin Ursula Die Werke der Barmherzigkeit Die rechte Mutter Rokokozeit Fürst und Kanzler Reiner Wein Die Hochschule der Demut Ungeschriebene Briefe Rheingauer Deutsch Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2018. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Johann Georg Platzer, Das Atelier des Malers, um 1745. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.

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Stand: 07.08.2020
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Marsilius von Inghen
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Heidelberg, 1499: Die Heidelberger Humanisten mit Jakob Wimpfeling an der Spitze besinnen sich mit einer bunt zusammengesetzten Gedenkschrift, gedruckt in Mainz bei Peter Friedberg und in 30 gezählten Exemplaren erhalten, auf den Gründer ihrer Universität, Marsilius von Inghen (+ 1396). Mit seiner 'via Marsiliana' hatte der von der Universität Paris kommende Marsilius eigene Akzente in der europäischen Geistesgeschichte gesetzt. Ein bewegtes und vom 'Wegestreit' geprägtes Jahrhundert ist seit seinem Tod vergangen, nicht nur in Heidelberg, sondern auch an fast allen europäischen Universitäten: Galt Marsilius von Inghen in der Tradition der Nominalisten des 14. Jahrhunderts wie Wilhelm von Ockham, Gregor von Rimini und Johannes Buridan noch als 'modern', gewannen im Lauf der Zeit die Realisten als die 'antiqui' mit ihren Schulhäuptern des 13. Jahrhunderts Thomas von Aquin, Albertus Magnus und Duns Scotus immer mehr an Gewicht. Die Gedenkschrift für Marsilius von Inghen bedeutet somit eine emotionsgeladene Verteidigung der 'via moderna'. Hat dieser Wegestreit am Ende des 15. Jahrhunderts überhaupt noch Relevanz oder handelt es sich nur um Haarspaltereien eines überholten Wissenschaftssystems? Jedenfalls bedeutet die Gedenkschrift, die hier erstmals kritisch herausgegeben und kommentiert wird, ein einzigartiges Zeugnis für die Geschichte der Universität Heidelberg und für den Übergang von der aristotelischen Scholastik des Spätmittelalters zu einem alle Wissensgebiete tiefgreifend verändernden Humanismus der frühen Neuzeit.

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