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Gegen die Pseudodialektiker
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Vives' Schrift "Gegen die Pseudodialektiker", die von Thomas Morus und Erasmus von Rotterdam hoch gelobt wurde und stark von Morus und Lorenzo Valla beeinflusst ist, wurde von vielen seiner Zeitgenossen lebhaft rezipiert. Sie ist ein satirischer Angriff auf die vergangenen 500 Jahre Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, ein Angriff, in dem sämtliche Argumente der Humanisten gegen die Scholastik und deren Auffassung von Sprache ins Feld geführt werden, die Vives zufolge doch nur "eine zwar große, aber unnütze Menge an Unkraut" hervorgebracht habe. Worum es geht, ist also die Rolle der Sprache und die Rangstellung, die die "artes de sermone" in der Ausbildung an der Universität einnehmen sollten: "Denn sie [die Scholastiker] träumen und erfinden für sich selbst Unsinnigkeiten und eine Art neuer Sprache, die nur sie allein verstehen." Die scholastische Philosophie hatte für die Humanisten die Fähigkeit verloren, die Realität des Menschen zu erkennen und zu erklären. Für die Humanisten motivierend war ihre Abneigung gegenüber dem, was wir als scholastische Methode kennen, die hochintellektuell Fragen generierte und Antworten daraus imaginierte, die aber für die Humanisten keinen Realbezug mehr zu haben schien. Die Philosophie an der Universität war für die Humanisten seit dem 14. Jahrhundert von einer Realwissenschaft zu einer reinen Begriffswissenschaft geworden, die, wie Petrarca sagt, nicht auf den Dingen, sondern nur noch auf Worten beruhe und sich ausschließlich im Bereich der Sprache bewege - und daher als sinnlose Geschwätzigkeit kritisiert wurde. Vives' kleine Polemik ist über ihren Kontext in der Frühen Neuzeit hinaus von überzeitlicher Bedeutung: Entstanden im Zusammenhang der Krise der Philosophie am Ausgang des Mittelalters, argumentiert sie gegen festgefahrenes Denken und fordert eine neue, dem Leben dienende Philosophie ein.

Anbieter: buecher
Stand: 23.02.2020
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Le sel antique: Epigramme satire théâtre et pol...
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Le sel antique: Epigramme satire théâtre et polémique / Das Salz der Antike: Epigramm Satire Theater Polemik ab 48 € als Taschenbuch: Leur Réception chez les humanistes dans les sources imprimées et manuscrites du Rhin Supérieur / Ihre Rezeption bei den Humanisten: Drucke und Handschriften am Oberrhein. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

Anbieter: hugendubel
Stand: 23.02.2020
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'Le sel antique': Epigramme satire théâtre et polémique / Das 'Salz' der Antike - Epigramm Satire Theater Polemik ab 48 € als pdf eBook: Leur Réception chez les humanistes dans les sources imprimées et manuscrites du Rhin Supérieur / Ihre Rezeption bei den Humanisten: Drucke und Handschriften am Oberrhein. Aus dem Bereich: eBooks, Geschichte & Dokus,

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Le sel antique: Epigramme satire théâtre et polémique / Das Salz der Antike: Epigramm Satire Theater Polemik ab 48 EURO Leur Réception chez les humanistes dans les sources imprimées et manuscrites du Rhin Supérieur / Ihre Rezeption bei den Humanisten: Drucke und Handschriften am Oberrhein

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'Le sel antique': Epigramme satire théâtre et polémique / Das 'Salz' der Antike - Epigramm Satire Theater Polemik ab 48 EURO Leur Réception chez les humanistes dans les sources imprimées et manuscrites du Rhin Supérieur / Ihre Rezeption bei den Humanisten: Drucke und Handschriften am Oberrhein

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Stand: 23.02.2020
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Gegen die Pseudodialektiker
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Vives' Schrift "Gegen die Pseudodialektiker", die von Thomas Morus und Erasmus von Rotterdam hoch gelobt wurde und stark von Morus und Lorenzo Valla beeinflusst ist, wurde von vielen seiner Zeitgenossen lebhaft rezipiert. Sie ist ein satirischer Angriff auf die vergangenen 500 Jahre Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, ein Angriff, in dem sämtliche Argumente der Humanisten gegen die Scholastik und deren Auffassung von Sprache ins Feld geführt werden, die Vives zufolge doch nur "eine zwar große, aber unnütze Menge an Unkraut" hervorgebracht habe. Worum es geht, ist also die Rolle der Sprache und die Rangstellung, die die "artes de sermone" in der Ausbildung an der Universität einnehmen sollten: "Denn sie [die Scholastiker] träumen und erfinden für sich selbst Unsinnigkeiten und eine Art neuer Sprache, die nur sie allein verstehen." Die scholastische Philosophie hatte für die Humanisten die Fähigkeit verloren, die Realität des Menschen zu erkennen und zu erklären. Für die Humanisten motivierend war ihre Abneigung gegenüber dem, was wir als scholastische Methode kennen, die hochintellektuell Fragen generierte und Antworten daraus imaginierte, die aber für die Humanisten keinen Realbezug mehr zu haben schien. Die Philosophie an der Universität war für die Humanisten seit dem 14. Jahrhundert von einer Realwissenschaft zu einer reinen Begriffswissenschaft geworden, die, wie Petrarca sagt, nicht auf den Dingen, sondern nur noch auf Worten beruhe und sich ausschließlich im Bereich der Sprache bewege - und daher als sinnlose Geschwätzigkeit kritisiert wurde. Vives' kleine Polemik ist über ihren Kontext in der Frühen Neuzeit hinaus von überzeitlicher Bedeutung: Entstanden im Zusammenhang der Krise der Philosophie am Ausgang des Mittelalters, argumentiert sie gegen festgefahrenes Denken und fordert eine neue, dem Leben dienende Philosophie ein.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.02.2020
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Poetik und Polemik
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Der Florentiner Humanist Angelo Poliziano (1454-1494) zählt zu den zentralen Figuren der Renaissance. Bedeutende Leistungen vollbrachte er auf dem Gebiet der Philologie, als Dichter schuf er bleibende Werke auf Griechisch, Latein und im Volgare. Er war Professor an der Florentiner Universität und gehörte zum engsten Kreis des Medicifürsten Lorenzo il Magnifico.Der Band trägt dazu bei, das vielfältige poetische und akademische Werk Polizianos, ausgehend von seiner Dichtungskonzeption und mit besonderem Fokus auf eine nahezu unbeachtete Schaffensphase, auf eine neue Grundlage zu stellen. Den Ausgangspunkt bildet seine frühe Übersetzung der homerischen Ilias in lateinische Hexameter: Durch sie entwickelte er einen radikalen enzyklopädischen Zugang zum antiken Text, den er zur Maxime seines humanistischen Denkens erhob und später in scharfen Gelehrtenfehden, etwa mit Marsilio Ficino, behauptete. Indem die epochale Rolle der Polemik anhand eines der wichtigsten italienischen Humanisten exemplifiziert wird, leistet der Band einen Beitrag zum Verständnis der Epochenstruktur der Renaissance.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.02.2020
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Humanisten über ihre Kollegen
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Die Teilhabe an der lateinischen res publica litterarum der frühneuzeitlichen Fakultäten und Universitäten wurde mittels gemeinsamer literarischer Ausdrucksformen reguliert - zuweilen in Gestalt feingeistiger philologischer Kontroverse, zuweilen als wüste Polemik oder tosender Jubel. In Fallstudien zu Humanisten aus drei Jahrhunderten geht der Band der Frage nach, wie kollegiale Beziehungen literarisch inszeniert und innerhalb der Gelehrtengemeinschaft instrumentalisiert wurden. Diskursregeln und Kommunikationsbedingungen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die Anwendung literarischer Modelle aus antiker und nachantiker Invektive, Satire und Panegyrik.

Anbieter: Dodax
Stand: 23.02.2020
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Poetik und Polemik
142,00 CHF *
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Der Florentiner Humanist Angelo Poliziano (1454-1494) zählt zu den zentralen Figuren der Renaissance. Bedeutende Leistungen vollbrachte er auf dem Gebiet der Philologie, als Dichter schuf er bleibende Werke auf Griechisch, Latein und im Volgare. Er war Professor an der Florentiner Universität und gehörte zum engsten Kreis des Medicifürsten Lorenzo il Magnifico. Der Band trägt dazu bei, das vielfältige poetische und akademische Werk Polizianos, ausgehend von seiner Dichtungskonzeption und mit besonderem Fokus auf eine nahezu unbeachtete Schaffensphase, auf eine neue Grundlage zu stellen. Den Ausgangspunkt bildet seine frühe Übersetzung der homerischen Ilias in lateinische Hexameter: Durch sie entwickelte er einen radikalen enzyklopädischen Zugang zum antiken Text, den er zur Maxime seines humanistischen Denkens erhob und später in scharfen Gelehrtenfehden, etwa mit Marsilio Ficino, behauptete. Indem die epochale Rolle der Polemik anhand eines der wichtigsten italienischen Humanisten exemplifiziert wird, leistet der Band einen Beitrag zum Verständnis der Epochenstruktur der Renaissance.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 23.02.2020
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