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Nikolaus Cusanus und die Humanisten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Ernst Cassirer: 'Individuum und Kosmos in der Renaissance', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Philosophie als einfacher 'Brennpunkt' der mannigfaltigen Seiten einer Zeit: dieses Bild entwirft G.W.F Hegel in seiner 'Einleitung in die Geschichte der Philosophie'. Das Prinzip einer Epoche, ihr Zeitgeist in allen seinen Äußerungen, wird ihm zufolge in der Philosophie einer Zeit begriffen. Den hegelianischen Gedanken des 'Brennpunkts' greift 1927 der deutschjüdische Kulturphilosoph Ernst Cassirer auf. Im Zuge seiner Renaissanceforschung schreibt er der Lehre des Nikolaus Cusanus in seinem Werk 'Individuum und Kosmos in der Renaissance' die zentrale Bedeutung für sämtliche philosophischen Entwicklungen des Quattrocento zu. Unter allen philosophischen Bestrebungen jener Zeit, erringe die Lehre des Cusaners alleine den Status des 'einfachen Brennpunktes', 'in dem sich die verschiedenartigsten Strahlen sammeln.' Cassirer macht die Lehre des Nikolaus von Cues so zum 'einfachen Brennpunkt' einer ganzen Epoche. Die Radikalität dieser These provozierte in der Nachkriegszeit heftige Reaktionen in Italien. Dass ein Gelehrter von der Mosel maßgeblichen Einfluss auf die italienische Renaissancephilosophie, samt den florentinischen Protagonisten Ficino oder Pico gehabt haben soll, empfanden italienische Renaissanceforscher als Anmaßung. Prominente Wissenschaftler wie Eugenio Garin, Cesare Vasoli oder Paul Oskar Kristeller beteiligten sich an der folgenden Kontroverse. Cassirer revidierte bereits 1945 seine Position. Dennoch blieb Cusanus während der folgenden Jahre in der Renaissanceforschung heiß diskutiert. Ausgehend von Cassirers Werk 'Individuum und Kosmos' werden in dieser Arbeit einige Passagen des cusanischen Werkes abermals aufgegriffen, um einen -wenn auch geringen- Beitrag zur Klärung des Verhältnisses zwischen Cusanus und den Humanisten zu schaffen. Dazu sollen Exemplarische Cusanus-Zitate denen solcher Denker gegenübergestellt werden, die heute gemeinhin als klassische Humanisten bezeichnet werden. Jenen Texten wird sich dann mit folgender spezifischer Fragestellung genähert werden: Wie stellt sich das Individuum zur Welt? Dabei findet sowohl das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, als auch jenes zwischen Individuum und Kosmos Berücksichtigung.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 06.12.2019
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Nikolaus Cusanus und die Humanisten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Veranstaltung: Ernst Cassirer: 'Individuum und Kosmos in der Renaissance', 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Philosophie als einfacher 'Brennpunkt' der mannigfaltigen Seiten einer Zeit: dieses Bild entwirft G.W.F Hegel in seiner 'Einleitung in die Geschichte der Philosophie'. Das Prinzip einer Epoche, ihr Zeitgeist in allen seinen Äusserungen, wird ihm zufolge in der Philosophie einer Zeit begriffen. Den hegelianischen Gedanken des 'Brennpunkts' greift 1927 der deutschjüdische Kulturphilosoph Ernst Cassirer auf. Im Zuge seiner Renaissanceforschung schreibt er der Lehre des Nikolaus Cusanus in seinem Werk 'Individuum und Kosmos in der Renaissance' die zentrale Bedeutung für sämtliche philosophischen Entwicklungen des Quattrocento zu. Unter allen philosophischen Bestrebungen jener Zeit, erringe die Lehre des Cusaners alleine den Status des 'einfachen Brennpunktes', 'in dem sich die verschiedenartigsten Strahlen sammeln.' Cassirer macht die Lehre des Nikolaus von Cues so zum 'einfachen Brennpunkt' einer ganzen Epoche. Die Radikalität dieser These provozierte in der Nachkriegszeit heftige Reaktionen in Italien. Dass ein Gelehrter von der Mosel massgeblichen Einfluss auf die italienische Renaissancephilosophie, samt den florentinischen Protagonisten Ficino oder Pico gehabt haben soll, empfanden italienische Renaissanceforscher als Anmassung. Prominente Wissenschaftler wie Eugenio Garin, Cesare Vasoli oder Paul Oskar Kristeller beteiligten sich an der folgenden Kontroverse. Cassirer revidierte bereits 1945 seine Position. Dennoch blieb Cusanus während der folgenden Jahre in der Renaissanceforschung heiss diskutiert. Ausgehend von Cassirers Werk 'Individuum und Kosmos' werden in dieser Arbeit einige Passagen des cusanischen Werkes abermals aufgegriffen, um einen -wenn auch geringen- Beitrag zur Klärung des Verhältnisses zwischen Cusanus und den Humanisten zu schaffen. Dazu sollen Exemplarische Cusanus-Zitate denen solcher Denker gegenübergestellt werden, die heute gemeinhin als klassische Humanisten bezeichnet werden. Jenen Texten wird sich dann mit folgender spezifischer Fragestellung genähert werden: Wie stellt sich das Individuum zur Welt? Dabei findet sowohl das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, als auch jenes zwischen Individuum und Kosmos Berücksichtigung.

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Trachmann, Paul: Nikolaus Cusanus und die Human...
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Erscheinungsdatum: 02.04.2008, Medium: Stück, Einband: Geheftet, Titel: Nikolaus Cusanus und die Humanisten, Titelzusatz: Eine Untersuchung zum 'Individuum in der Welt', Auflage: 4. Auflage von 1980 // 4. Auflage, Autor: Trachmann, Paul, Verlag: GRIN Publishing, Sprache: Deutsch, Rubrik: Philosophie // 20., 21. Jahrhundert, Seiten: 20, Gewicht: 44 gr, Verkäufer: averdo

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Bullinger, Heinrich: Werke
74,10 € *
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Bullingers intensiver Briefwechsel rund um die Religionsgespräche in Worms und Regensburg ergänzt die andernorts laufenden Editionen der Reichstags- und Religionsgesprächsakten in idealer Weise. Einige z. T. sehr umfangreiche Briefe dokumentieren eine bisher unbeachtete Debatte über die Abendmahlslehre des Basler Gräzisten Simon Grynäus sowie Bullingers theologisches Gespräch mit dem württembergischen Kanzler Nikolaus Müller, der dem Spiritualisten Kaspar Schwenckfeld nahe stand. Das Pestjahr 1541 mit seiner langen Liste von Opfern stellte Bullinger vor ganz praktische seelsorgerliche Probleme. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die zahlreichen Studentenbriefe, vor allem von Zürcher Studenten in Marburg. Zu den herausragenden Einzelstücken gehört auch ein Brief Vadians, der Einblick in die historiographische Werkstatt der beiden Humanisten gibt. Unter den Korrespondenten, die 1541 erstmals in Erscheinung treten, ist u. a. der bedeutende katholische Chronist und Politiker Ägidius Tschudi.

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Stand: 06.12.2019
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Bullinger, Heinrich: Werke
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Bullingers intensiver Briefwechsel rund um die Religionsgespräche in Worms und Regensburg ergänzt die andernorts laufenden Editionen der Reichstags- und Religionsgesprächsakten in idealer Weise. Einige z. T. sehr umfangreiche Briefe dokumentieren eine bisher unbeachtete Debatte über die Abendmahlslehre des Basler Gräzisten Simon Grynäus sowie Bullingers theologisches Gespräch mit dem württembergischen Kanzler Nikolaus Müller, der dem Spiritualisten Kaspar Schwenckfeld nahe stand. Das Pestjahr 1541 mit seiner langen Liste von Opfern stellte Bullinger vor ganz praktische seelsorgerliche Probleme. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die zahlreichen Studentenbriefe, vor allem von Zürcher Studenten in Marburg. Zu den herausragenden Einzelstücken gehört auch ein Brief Vadians, der Einblick in die historiographische Werkstatt der beiden Humanisten gibt. Unter den Korrespondenten, die 1541 erstmals in Erscheinung treten, ist u. a. der bedeutende katholische Chronist und Politiker Ägidius Tschudi.

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Nikolaus Cusanus und die Humanisten
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Nikolaus Cusanus und die Humanisten ab 7.99 € als epub eBook: Eine Untersuchung zum 'Individuum in der Welt'. 1. Auflage. Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Philosophie,

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