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Die Renaissance in Italien
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Die Zeit zwischen 1430 und 1560 gilt als die glänzendste Epoche der italienischen Geschichte, die als kulturelle und zivilisatorische "Wiedergeburt" - als Renaissance - gefeiert wurde. Volker Reinhardt beschreibt souverän und anschaulich, in welchem politischen und gesellschaftlichen Rahmen Städte, fürstliche Höfe und Familien aufblühten und um die besten Architekten, Maler, Musiker, Dichter und Denker wetteiferten. Die Idealbilder, die die Künstler und Humanisten schufen, wirkten weit über Italien hinaus und faszinieren bis heute.

Anbieter: buecher
Stand: 23.01.2021
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Die Verräter
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Wie eine Folie liegt unter dem Romanwerk von Heinrich Mann, mit dem er sich, das steht jetzt schon fest, einen unverrückbaren Platz in der Weltliteratur erschrieben hat, seine Kurzprosa. Rund vier Jahrzehnte lang greift er in seinen kürzeren Texten - heißen sie nun Erzählungen oder Novellen - Themen auf, die sich später in seinen Romanen wiederfinden. Sie begleiten das Werk, sind sein Bestandteil. Ohne die frühen Erzählungen, deren Personal überwiegend in der gesicherten Existenz des Großbürgertums zuhause ist, kein 'Schlaraffenland', keine 'Göttinnen'-Trilogie; ohne die von mehreren Italien-Aufenthalten inspirierten Künstlemovellen keine 'Kleine Stadt'; ohne die satirischen und gesellschaftskritischen Erzählungen (wie etwa die Titelgeschichte in diesem Band) kein 'Untertan'. Die Lektüre dieser chronologisch angeordneten Sammlung von Erzählungen vermittelt anschaulich die Entwicklung des Schrift-stellers Heinrich Mann - vom schwärmerischen Ästheten zum Radikaldemokraten, zum Humanisten. Nicht weiter überraschend, daß Heinrich Mann ab etwa 1929 keine kurzen Prosatexte mehr verfaßt. Offenbar erscheint ihm die geschlossene Form der Novelle als nicht mehr geeignet, die tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungen angemessen darzustellen. Heinrich Mann weicht auf Essay, Aufruf oder Pamphlet aus. Ausnahme: der letzte Beitrag in diesem Band 'Eine Liebesgeschichte'. Sie ist eine in seine Autobiographie 'Ein Zeitalter wird besichtigt' eingeflochtene Geschichte, einem der wichtigsten Erinnerungsbücher deutscher Sprache in diesem Jahrhundert.

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Stand: 23.01.2021
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Die Verräter
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Wie eine Folie liegt unter dem Romanwerk von Heinrich Mann, mit dem er sich, das steht jetzt schon fest, einen unverrückbaren Platz in der Weltliteratur erschrieben hat, seine Kurzprosa. Rund vier Jahrzehnte lang greift er in seinen kürzeren Texten - heißen sie nun Erzählungen oder Novellen - Themen auf, die sich später in seinen Romanen wiederfinden. Sie begleiten das Werk, sind sein Bestandteil. Ohne die frühen Erzählungen, deren Personal überwiegend in der gesicherten Existenz des Großbürgertums zuhause ist, kein 'Schlaraffenland', keine 'Göttinnen'-Trilogie; ohne die von mehreren Italien-Aufenthalten inspirierten Künstlemovellen keine 'Kleine Stadt'; ohne die satirischen und gesellschaftskritischen Erzählungen (wie etwa die Titelgeschichte in diesem Band) kein 'Untertan'. Die Lektüre dieser chronologisch angeordneten Sammlung von Erzählungen vermittelt anschaulich die Entwicklung des Schrift-stellers Heinrich Mann - vom schwärmerischen Ästheten zum Radikaldemokraten, zum Humanisten. Nicht weiter überraschend, daß Heinrich Mann ab etwa 1929 keine kurzen Prosatexte mehr verfaßt. Offenbar erscheint ihm die geschlossene Form der Novelle als nicht mehr geeignet, die tiefgreifenden gesellschaftlichen Umwälzungen angemessen darzustellen. Heinrich Mann weicht auf Essay, Aufruf oder Pamphlet aus. Ausnahme: der letzte Beitrag in diesem Band 'Eine Liebesgeschichte'. Sie ist eine in seine Autobiographie 'Ein Zeitalter wird besichtigt' eingeflochtene Geschichte, einem der wichtigsten Erinnerungsbücher deutscher Sprache in diesem Jahrhundert.

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Stand: 23.01.2021
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Van Eyck. Das vollständige Werk
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Schon zu Lebzeiten galt Jan van Eyck (um 1390-1441), der 1425 als Hofmaler in die Dienste des Burgunderherzogs Philipp des Guten trat und später in Brügge wirkte, als Ausnahmekünstler: Sein Ruhm reichte bis nach Italien, wo Humanisten den Naturalismus seiner Bildnisse priesen, denen zur vollkommenen Illusion der Lebendigkeit lediglich "der Atem fehle". Dank seiner maltechnisch und konzeptuell gleichermaßen anspruchsvollen Darstellungen, deren Detailrealismus und leuchtendes Kolorit schon seine Zeitgenossen in Erstaunen versetzten, wurde Van Eyck zu einem der Begründer der neuzeitlichen Kunst in Europa. Der Genter Altar, ein künstlerischer Meilenstein, der die mittelalterlichen Bildkonventionen erstmals umfassend durch eine noch heute geläufige Bildsprache ersetzte, wurde von Van Eycks älterem Bruder Hubert begonnen und von Jan van Eyck 1432 vollendet. Sein bahnbrechender Realismus beschränkte sich nicht auf seine religiösen, symbolisch aufgeladenen Darstellungen, sondern zeichnetauch seine weltlichen Werke aus wie das Arnolfini-Doppelbildnis von 1434 - eines der berühmtesten und zugleich auch geheimnisvollsten Werke der Kunstgeschichte. Zahlreiche Herrscher und Mäzene wie Alfons von Aragón und Margarete von Österreich wetteiferten darum, in den Besitz von Tafelbildern aus der Hand Van Eycks zu gelangen, während ehrgeizige Maler in Italien und Spanien die prachtvollen Interieurs und ausladenden Landschaften des Flamen imitierten, um sich so neue, lukrative Märkte zu erschließen.Der opulente Band bietet einen umfassenden Überblick über Leben und Werk des rätselhaften Künstlers Jan van Eyck sowie die künstlerischen Voraussetzungen seiner revolutionären Malerei. Er entfaltet ein facettenreiches kulturhistorisches Panorama, das auch die Auftraggeber und ursprüngliche Funktionen der Gemälde Van Eycks in den Blick nimmt. Beleuchtet werden dabei nicht nur die gesamten eigenhändigen Werke Van Eycks, sondern darüber hinaus auch die Produktion seiner Mitarbeiter,deren Werkstattarbeiten hier erstmals einem breiten Publikum vorgestellt werden. Der kritische Gesamtkatalog erfasst alle Werke Van Eycks und seiner Werkstatt sowie ein ausführliches Verzeichnis der verloren gegangenen, jedoch aufgrund der Literatur oder auf Grundlage späterer Kopien rekonstruierbaren Werke des Malers.

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Stand: 23.01.2021
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Van Eyck. Das vollständige Werk
102,80 € *
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Schon zu Lebzeiten galt Jan van Eyck (um 1390-1441), der 1425 als Hofmaler in die Dienste des Burgunderherzogs Philipp des Guten trat und später in Brügge wirkte, als Ausnahmekünstler: Sein Ruhm reichte bis nach Italien, wo Humanisten den Naturalismus seiner Bildnisse priesen, denen zur vollkommenen Illusion der Lebendigkeit lediglich "der Atem fehle". Dank seiner maltechnisch und konzeptuell gleichermaßen anspruchsvollen Darstellungen, deren Detailrealismus und leuchtendes Kolorit schon seine Zeitgenossen in Erstaunen versetzten, wurde Van Eyck zu einem der Begründer der neuzeitlichen Kunst in Europa. Der Genter Altar, ein künstlerischer Meilenstein, der die mittelalterlichen Bildkonventionen erstmals umfassend durch eine noch heute geläufige Bildsprache ersetzte, wurde von Van Eycks älterem Bruder Hubert begonnen und von Jan van Eyck 1432 vollendet. Sein bahnbrechender Realismus beschränkte sich nicht auf seine religiösen, symbolisch aufgeladenen Darstellungen, sondern zeichnetauch seine weltlichen Werke aus wie das Arnolfini-Doppelbildnis von 1434 - eines der berühmtesten und zugleich auch geheimnisvollsten Werke der Kunstgeschichte. Zahlreiche Herrscher und Mäzene wie Alfons von Aragón und Margarete von Österreich wetteiferten darum, in den Besitz von Tafelbildern aus der Hand Van Eycks zu gelangen, während ehrgeizige Maler in Italien und Spanien die prachtvollen Interieurs und ausladenden Landschaften des Flamen imitierten, um sich so neue, lukrative Märkte zu erschließen.Der opulente Band bietet einen umfassenden Überblick über Leben und Werk des rätselhaften Künstlers Jan van Eyck sowie die künstlerischen Voraussetzungen seiner revolutionären Malerei. Er entfaltet ein facettenreiches kulturhistorisches Panorama, das auch die Auftraggeber und ursprüngliche Funktionen der Gemälde Van Eycks in den Blick nimmt. Beleuchtet werden dabei nicht nur die gesamten eigenhändigen Werke Van Eycks, sondern darüber hinaus auch die Produktion seiner Mitarbeiter,deren Werkstattarbeiten hier erstmals einem breiten Publikum vorgestellt werden. Der kritische Gesamtkatalog erfasst alle Werke Van Eycks und seiner Werkstatt sowie ein ausführliches Verzeichnis der verloren gegangenen, jedoch aufgrund der Literatur oder auf Grundlage späterer Kopien rekonstruierbaren Werke des Malers.

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Stand: 23.01.2021
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Grundeinkommen
29,90 € *
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Aus der Einleitung: "Die Idee des Grundeinkommens hat eine lange Geschichte hinter sich gebracht und eine spannende Geschichte vor sich. In Deutschland, in Europa und im globalen Kontext nimmt die Debatte um das Grundeinkommen an Fahrt auf - auch vorangetrieben von Linken. Das Handbuch Grundeinkommen nähert sich auf unterschiedliche Art und Weise dem Thema Grundeinkommen - auf einer eher prinzipiellen und grundsätzlichen Ebene und auf einer eher konkrete Ansätze und Modelle diskutierenden Ebene. Im ersten Teil des Buches stellt Ronald Blaschke die vielgesichtige Geschichte der Idee des Grundeinkommens anhand ausgewählter ProtagonistInnen und deren Grundeinkommensansätze dar. Dadurch werden unterschiedliche politische Traditionslinien erkennbar. In der Einleitung werden grundsätzliche Begriffsklärungen vorgenommen sowie die Grundeinkommensidee einer bestimmten Konzeption vom Sozialstaat zugeordnet. Im ersten und zweiten Kapitel werden die naturrechtlichen Begründungen für das Grundeinkommen anhand der konkreten Ansätze von Thomas Paine und Thomas Spence (beide 18. Jahrhundert) dargestellt. Dazu wird in Deutschland bisher weitgehend unbekannte Literatur verwendet. Die Gegenüberstellung der beiden Ansätze wird genutzt, um im dritten Kapitel aktuelle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen zu diskutieren: Welche Argumente wurden damals und werden heute gegen Bedürftigkeitsprüfungen vorgebracht? Wie bezieht sich das Grundeinkommen auf die Eigentums- und Wertschöpfungsfrage? Welches Verhältnis haben Grundeinkommen und öffentliche Infrastrukturen, Grundeinkommen und Demokratie? Im vierten Kapitel werden jüngere sozialliberale, grundeinkommensähnliche Ansätze, die sich auf Thomas Paine berufen, und der Ansatz von Silvio Gesell vorgestellt. Im fünften Kapitel werden die Vorstellungen der Sozialisten Charles Fourier und seines Schülers, Victor Considérant (beide 19. Jahrhundert) von einer harmonischen Gesellschaft dargestellt. Deren Grundbedingung ist das verwirklichte Recht auf eine anziehende Arbeit und auf ein Grundeinkommen. Der Zusammenhang beider politischer Forderungen wird vor dem Hintergrund der Marxschen Analyse der entfremdeten Arbeit auf seinen emanzipatorischen Gehalt geprüft. Ein besonderer Abschnitt bezieht sich auf den menschenrechtlichen Zusammenhang von dem Recht auf Arbeit, dem Verbot von Zwangsarbeit und dem Grundeinkommen. Im sechsten Kapitel werden die (arbeits-)marktpolitisch orientierten Grundeinkommensansätze von Juliet Rhys-Williams, Milton Friedman und Georg Vobruba (20. Jahrhundert) skizziert. Es werden die verschiedenen gesellschaftspolitischen Absichten und Zielstellungen, die mit diesen Ansätzen verbunden sind, aufgezeigt. Im siebten und letzten Kapitel wird die Begründung des Grundeinkommens durch den demokratischen Sozialisten und Humanisten Erich Fromm vorgestellt. Verwiesen wird auf die von Fromm vorgenommene Einbettung des Grundeinkommens in den Kontext einer grundlegenden Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft. Im zweiten Teil des Buches wird in einem Essay von Katja Kipping dargelegt, dass es sich beim Grundeinkommen um ein Bürgerrecht handelt, das allen zu gewähren ist. Damit entfällt die Abhängigkeit von der Gnade anderer und die Erniedrigung, um Hilfe bitten zu müssen. Wer sich politisch einbringen will, muss sich die Fahrt zur Demo oder die Tageszeitung leisten können. Schon deswegen setzt politische Partizipation ein Mindestmaß an materieller Absicherung. z. B. durch ein Grundeinkommen, voraus. Im dritten Teil des Buches werden von Ronald Blaschke aktuelle Vorschläge von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, Verbänden, Initiativen und Einzelpersonen in Deutschland vergleichend dargestellt, die in Richtung des Ausbaus steuerfinanzierter Sozialtransfers zielen. Es handelt sich dabei um grundlegend verschiedene Modelle: Grund- und Mindestsicherung, Bürgergeld, Negative Einkommensteuer, partielle und bedingungsloses Grundeinkommen. Ein gesondertes Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Bestimmung einer Transferhöhe genähert werden kann, die die Existenz sichern und Teilhabe ermöglichen soll. Im vierten Teil des Buches werden linke Ansprüche an ein Grundeinkommen diskutiert und entwickelt. Im Rahmen eines ersten Treffens emanzipatorischer linker GrundeinkommensbefürworterInnen in Europa wurden dazu bereits präzisierende Kriterien erarbeitet. Diese unterstreichen, dass ein Grundeinkommen aus emanzipatorischer Sicht nie als singuläres sozialpolitisches Projekt gedacht sein kann, sondern in ein transformatorisches Gesamtprojekt eingebettet ist. Adeline Otto fasst in einer Einleitung verschiedene Zugänge der Grundeinkommensdebatte in Europa aus einer linken Perspektive zusammen. Von ihr wurden mehrere AutorInnen aus Europa für eigene Beiträge zum Thema gewonnen und einige dieser Beiträge auch ins Deutsche übertragen. Die Beiträge stammen von José Iglesias Fernández (Spanien), von Ruurik Holm (Finnland), von Melina Klaus (Österreich) und von Sepp Kusstatscher (Italien). Wir wünschen uns, dass das vorliegende Handbuch Grundeinkommen die Debatte um das Grundeinkommen bei linken AkteurInnen und in der gesamten Öffentlichkeit bereichert und voranbringt."

Anbieter: buecher
Stand: 23.01.2021
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Grundeinkommen
30,80 € *
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Aus der Einleitung: "Die Idee des Grundeinkommens hat eine lange Geschichte hinter sich gebracht und eine spannende Geschichte vor sich. In Deutschland, in Europa und im globalen Kontext nimmt die Debatte um das Grundeinkommen an Fahrt auf - auch vorangetrieben von Linken. Das Handbuch Grundeinkommen nähert sich auf unterschiedliche Art und Weise dem Thema Grundeinkommen - auf einer eher prinzipiellen und grundsätzlichen Ebene und auf einer eher konkrete Ansätze und Modelle diskutierenden Ebene. Im ersten Teil des Buches stellt Ronald Blaschke die vielgesichtige Geschichte der Idee des Grundeinkommens anhand ausgewählter ProtagonistInnen und deren Grundeinkommensansätze dar. Dadurch werden unterschiedliche politische Traditionslinien erkennbar. In der Einleitung werden grundsätzliche Begriffsklärungen vorgenommen sowie die Grundeinkommensidee einer bestimmten Konzeption vom Sozialstaat zugeordnet. Im ersten und zweiten Kapitel werden die naturrechtlichen Begründungen für das Grundeinkommen anhand der konkreten Ansätze von Thomas Paine und Thomas Spence (beide 18. Jahrhundert) dargestellt. Dazu wird in Deutschland bisher weitgehend unbekannte Literatur verwendet. Die Gegenüberstellung der beiden Ansätze wird genutzt, um im dritten Kapitel aktuelle Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Grundeinkommen zu diskutieren: Welche Argumente wurden damals und werden heute gegen Bedürftigkeitsprüfungen vorgebracht? Wie bezieht sich das Grundeinkommen auf die Eigentums- und Wertschöpfungsfrage? Welches Verhältnis haben Grundeinkommen und öffentliche Infrastrukturen, Grundeinkommen und Demokratie? Im vierten Kapitel werden jüngere sozialliberale, grundeinkommensähnliche Ansätze, die sich auf Thomas Paine berufen, und der Ansatz von Silvio Gesell vorgestellt. Im fünften Kapitel werden die Vorstellungen der Sozialisten Charles Fourier und seines Schülers, Victor Considérant (beide 19. Jahrhundert) von einer harmonischen Gesellschaft dargestellt. Deren Grundbedingung ist das verwirklichte Recht auf eine anziehende Arbeit und auf ein Grundeinkommen. Der Zusammenhang beider politischer Forderungen wird vor dem Hintergrund der Marxschen Analyse der entfremdeten Arbeit auf seinen emanzipatorischen Gehalt geprüft. Ein besonderer Abschnitt bezieht sich auf den menschenrechtlichen Zusammenhang von dem Recht auf Arbeit, dem Verbot von Zwangsarbeit und dem Grundeinkommen. Im sechsten Kapitel werden die (arbeits-)marktpolitisch orientierten Grundeinkommensansätze von Juliet Rhys-Williams, Milton Friedman und Georg Vobruba (20. Jahrhundert) skizziert. Es werden die verschiedenen gesellschaftspolitischen Absichten und Zielstellungen, die mit diesen Ansätzen verbunden sind, aufgezeigt. Im siebten und letzten Kapitel wird die Begründung des Grundeinkommens durch den demokratischen Sozialisten und Humanisten Erich Fromm vorgestellt. Verwiesen wird auf die von Fromm vorgenommene Einbettung des Grundeinkommens in den Kontext einer grundlegenden Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft. Im zweiten Teil des Buches wird in einem Essay von Katja Kipping dargelegt, dass es sich beim Grundeinkommen um ein Bürgerrecht handelt, das allen zu gewähren ist. Damit entfällt die Abhängigkeit von der Gnade anderer und die Erniedrigung, um Hilfe bitten zu müssen. Wer sich politisch einbringen will, muss sich die Fahrt zur Demo oder die Tageszeitung leisten können. Schon deswegen setzt politische Partizipation ein Mindestmaß an materieller Absicherung. z. B. durch ein Grundeinkommen, voraus. Im dritten Teil des Buches werden von Ronald Blaschke aktuelle Vorschläge von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen, Verbänden, Initiativen und Einzelpersonen in Deutschland vergleichend dargestellt, die in Richtung des Ausbaus steuerfinanzierter Sozialtransfers zielen. Es handelt sich dabei um grundlegend verschiedene Modelle: Grund- und Mindestsicherung, Bürgergeld, Negative Einkommensteuer, partielle und bedingungsloses Grundeinkommen. Ein gesondertes Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Bestimmung einer Transferhöhe genähert werden kann, die die Existenz sichern und Teilhabe ermöglichen soll. Im vierten Teil des Buches werden linke Ansprüche an ein Grundeinkommen diskutiert und entwickelt. Im Rahmen eines ersten Treffens emanzipatorischer linker GrundeinkommensbefürworterInnen in Europa wurden dazu bereits präzisierende Kriterien erarbeitet. Diese unterstreichen, dass ein Grundeinkommen aus emanzipatorischer Sicht nie als singuläres sozialpolitisches Projekt gedacht sein kann, sondern in ein transformatorisches Gesamtprojekt eingebettet ist. Adeline Otto fasst in einer Einleitung verschiedene Zugänge der Grundeinkommensdebatte in Europa aus einer linken Perspektive zusammen. Von ihr wurden mehrere AutorInnen aus Europa für eigene Beiträge zum Thema gewonnen und einige dieser Beiträge auch ins Deutsche übertragen. Die Beiträge stammen von José Iglesias Fernández (Spanien), von Ruurik Holm (Finnland), von Melina Klaus (Österreich) und von Sepp Kusstatscher (Italien). Wir wünschen uns, dass das vorliegende Handbuch Grundeinkommen die Debatte um das Grundeinkommen bei linken AkteurInnen und in der gesamten Öffentlichkeit bereichert und voranbringt."

Anbieter: buecher
Stand: 23.01.2021
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Angelo Polizianos Tagebuch (1477-1479)
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Angelo Poliziano (1454-1494) war italienischer Humanist und Dichter der Renaissance. Seine Werke waren maßgeblich für die Entstehung des humanistischen Lateins. Polizianos Name ist von seinem Geburtsort Montepulciano (lateinisch Mons Politianus) abgeleitet. Er wurde in Florenz erzogen und war dann als Kanzler und Erzieher der Söhne des Florentiner Staatsmannes Lorenzo il Magnifico tätig. Sein Vater, Benedetto Poliziano, ein Rechtsanwalt, stand in Beziehung zu einer der wichtigsten Familien von Florenz, den Medici.Poliziano wendete sich als Philologe ab 1477 fast ausschließlich klassischen Studien zu. Als typischer Vertreter des Humanismus wurden Fragen zur Antike mittels der Dichtung, der gelehrten Abhandlung und dem Dialog - auch briefliche, wie z. B. an den Literaturkritiker in Rom, Paolo Cortesio - aufgeworfen und versucht zu klären. 1480 erhielt er den Lehrstuhl der griechischen und lateinischen Literatur an der Universität Florenz. Sein hervorragender Ruf zog Studenten aus ganz Italien und anderen europäischen Ländern an. Zu seinen Hörern zählten Michelangelo, Johannes Reuchlin und die englischen Humanisten Thomas Linacre und William Grocyn. Eines seiner ersten literarischen Werke war das berühmte Versepos "Le stanze per la giostra" (ca. 1476) in dem das Turnierspiel von Giuliano di Piero de Medici aus dem Jahre 1475 verherrlicht wird. Einigen Einfluss hatte er auf die Werke des Malers Sandro Botticelli, den er in Fragen der literarischen Quellenauswahl für seine Bilder Primavera und Geburt der Venus beraten hatte. (Wiki)Nachdruck der historischen Originalausgabe aus dem Jahre 1929.

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Stand: 23.01.2021
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Die Problematik und die Möglichkeiten der höfis...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Biografie Ulrichs von Hutten (1488-1532) lässt sich kaum ohne anfängliche Irritation lesen - zumindest nicht wenn man mit dem Renaissance-Humanismus seiner Zeit bekannt ist. Als Mitglied der Elite des deutschen Humanismus und zugleich juristischer Rat im Dienst am Hof des Fürsten Albrechts von Brandenburg in Mainz, lebte er zwei Identitäten, die in ihrem Wesen maßgeblich miteinander zu korrelieren schienen. Der Humanismus, nicht nur in seinem 'Geburtsland' Italien, sondern auch in Deutschland, errichtete sich als exklusiver Zirkel auf exklusiven Idealen. Wegen dieser Ideale war es nicht üblich, einen Posten bei Hof anzunehmen, man lehnte als Humanist den Dienst am Hof weitgehend ab, da dieser für die Humanisten ein Ort war, der in vielerlei Hinsicht dem "klassischen" humanistischen Ideal widersprach. Deshalb widmete man sich als Humanist in der Regel bevorzugt dem humanistischen Wirken abseits der Öffentlichkeit, lebte eine 'klassische' vita contemplativa. Der Geschichtswissenschaft sind zahlreiche namhafte deutsche Humanisten bekannt, die eine Karriere am fürstlichen Hof zugunsten des kontemplativen Gelehrtendaseins versagten, mehr noch: die Gelehrtengeschichte beeindruckt mit einer langen Tradition der Hofkritik. In Anbetracht dessen, ist es umso erstaunlicher, dass sich Ulrich von Hutten gegen diese exklusive Konvention vita contemplativa (oder auch vita studiosa) entschied als er in den Hofdienst trat. Aus dem Inhalt des Briefes an den Humanisten Willibald Pirckheimer von 1518 wird deutlich, dass Huttens Ausnahmestellung als Gelehrter und Höfling im humanistischen Gefüge der Frühen Neuzeit nicht funktionierte, ohne Probleme der 'Doppelidentität' offenzulegen: Seine exzeptionelle Lebensführung führte zu offener Kritik, gegen die sich Hutten in jenem Brief nicht nur verteidigte, sondern sie gar zurückwies. Um zu verstehen, wie es für Hutten zu so einer prekären Lage kommen konnte, muss man zuerst die im Allgemeinen herrschende Einstellung der Gelehrten zur der Institution Hof beleuchten, um anschließend der Problematik der vita activa bzw. - in Huttens Fall - vita mixta im Lichte des 'klassischen' Gelehrtenideals gewahr zu werden.

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Stand: 23.01.2021
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