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Humanisten über ihre Kollegen
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Die Teilhabe an der lateinischen res publica litterarum der frühneuzeitlichen Fakultäten und Universitäten wurde mittels gemeinsamer literarischer Ausdrucksformen reguliert - zuweilen in Gestalt feingeistiger philologischer Kontroverse, zuweilen als wüste Polemik oder tosender Jubel. In Fallstudien zu Humanisten aus drei Jahrhunderten geht der Band der Frage nach, wie kollegiale Beziehungen literarisch inszeniert und innerhalb der Gelehrtengemeinschaft instrumentalisiert wurden. Diskursregeln und Kommunikationsbedingungen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die Anwendung literarischer Modelle aus antiker und nachantiker Invektive, Satire und Panegyrik.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
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Gegen die Pseudodialektiker
33,90 € *
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Vives' Schrift "Gegen die Pseudodialektiker", die von Thomas Morus und Erasmus von Rotterdam hoch gelobt wurde und stark von Morus und Lorenzo Valla beeinflusst ist, wurde von vielen seiner Zeitgenossen lebhaft rezipiert. Sie ist ein satirischer Angriff auf die vergangenen 500 Jahre Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, ein Angriff, in dem sämtliche Argumente der Humanisten gegen die Scholastik und deren Auffassung von Sprache ins Feld geführt werden, die Vives zufolge doch nur "eine zwar große, aber unnütze Menge an Unkraut" hervorgebracht habe. Worum es geht, ist also die Rolle der Sprache und die Rangstellung, die die "artes de sermone" in der Ausbildung an der Universität einnehmen sollten: "Denn sie [die Scholastiker] träumen und erfinden für sich selbst Unsinnigkeiten und eine Art neuer Sprache, die nur sie allein verstehen." Die scholastische Philosophie hatte für die Humanisten die Fähigkeit verloren, die Realität des Menschen zu erkennen und zu erklären. Für die Humanisten motivierend war ihre Abneigung gegenüber dem, was wir als scholastische Methode kennen, die hochintellektuell Fragen generierte und Antworten daraus imaginierte, die aber für die Humanisten keinen Realbezug mehr zu haben schien. Die Philosophie an der Universität war für die Humanisten seit dem 14. Jahrhundert von einer Realwissenschaft zu einer reinen Begriffswissenschaft geworden, die, wie Petrarca sagt, nicht auf den Dingen, sondern nur noch auf Worten beruhe und sich ausschließlich im Bereich der Sprache bewege - und daher als sinnlose Geschwätzigkeit kritisiert wurde. Vives' kleine Polemik ist über ihren Kontext in der Frühen Neuzeit hinaus von überzeitlicher Bedeutung: Entstanden im Zusammenhang der Krise der Philosophie am Ausgang des Mittelalters, argumentiert sie gegen festgefahrenes Denken und fordert eine neue, dem Leben dienende Philosophie ein.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 20.01.2020
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Gegen die Pseudodialektiker
32,90 € *
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Vives' Schrift "Gegen die Pseudodialektiker", die von Thomas Morus und Erasmus von Rotterdam hoch gelobt wurde und stark von Morus und Lorenzo Valla beeinflusst ist, wurde von vielen seiner Zeitgenossen lebhaft rezipiert. Sie ist ein satirischer Angriff auf die vergangenen 500 Jahre Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, ein Angriff, in dem sämtliche Argumente der Humanisten gegen die Scholastik und deren Auffassung von Sprache ins Feld geführt werden, die Vives zufolge doch nur "eine zwar große, aber unnütze Menge an Unkraut" hervorgebracht habe. Worum es geht, ist also die Rolle der Sprache und die Rangstellung, die die "artes de sermone" in der Ausbildung an der Universität einnehmen sollten: "Denn sie [die Scholastiker] träumen und erfinden für sich selbst Unsinnigkeiten und eine Art neuer Sprache, die nur sie allein verstehen." Die scholastische Philosophie hatte für die Humanisten die Fähigkeit verloren, die Realität des Menschen zu erkennen und zu erklären. Für die Humanisten motivierend war ihre Abneigung gegenüber dem, was wir als scholastische Methode kennen, die hochintellektuell Fragen generierte und Antworten daraus imaginierte, die aber für die Humanisten keinen Realbezug mehr zu haben schien. Die Philosophie an der Universität war für die Humanisten seit dem 14. Jahrhundert von einer Realwissenschaft zu einer reinen Begriffswissenschaft geworden, die, wie Petrarca sagt, nicht auf den Dingen, sondern nur noch auf Worten beruhe und sich ausschließlich im Bereich der Sprache bewege - und daher als sinnlose Geschwätzigkeit kritisiert wurde. Vives' kleine Polemik ist über ihren Kontext in der Frühen Neuzeit hinaus von überzeitlicher Bedeutung: Entstanden im Zusammenhang der Krise der Philosophie am Ausgang des Mittelalters, argumentiert sie gegen festgefahrenes Denken und fordert eine neue, dem Leben dienende Philosophie ein.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
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Der Philosoph als Staatsmann?
50,40 € *
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Das Spannungsverhältnis zwischen Denken und Handeln ist seit der Antike Ge genstand geistiger Auseinandersetzung. Die wertende Gegenüberstellung von Geistes- und Tatmensch wird von dem zentralen Begriffspaar vita activa und vita contemplativa umrissen, das zahlreiche weitere Dualismen be in hal tet, so etwa Arbeit und Muße, Einsamkeit und Gesellschaft, Theorie und Pra xis. Als Symbolfiguren für die konträren Lebensentwürfe gelten seit jeher der Phi losoph und der Politiker. Besondere Relevanz erfährt das antike Denkmodell in der Renaissance, als sich die neue Bildungselite der Humanisten mit der Frage konfrontiert sieht, ob sie ihre Gelehrsamkeit in den Dienst eines Fürstenhofs stellen sollte. Diese Pro ble ma tik spiegelt sich auch im Denken des englischen Humanisten Thomas Mo rus wider. Die Autorin gibt einen geistesgeschichtlichen Überblick und ana ly siert Morus Beitrag in der Debatte um vita activa und vita contemplativa. Das Buch richtet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler ebenso wie an in teres sier te Laien, die einen Einblick in den Zeitgeist der Renaissance erhalten möchten.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 20.01.2020
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Der Philosoph als Staatsmann?
49,00 € *
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Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Das Spannungsverhältnis zwischen Denken und Handeln ist seit der Antike Ge genstand geistiger Auseinandersetzung. Die wertende Gegenüberstellung von Geistes- und Tatmensch wird von dem zentralen Begriffspaar vita activa und vita contemplativa umrissen, das zahlreiche weitere Dualismen be in hal tet, so etwa Arbeit und Muße, Einsamkeit und Gesellschaft, Theorie und Pra xis. Als Symbolfiguren für die konträren Lebensentwürfe gelten seit jeher der Phi losoph und der Politiker. Besondere Relevanz erfährt das antike Denkmodell in der Renaissance, als sich die neue Bildungselite der Humanisten mit der Frage konfrontiert sieht, ob sie ihre Gelehrsamkeit in den Dienst eines Fürstenhofs stellen sollte. Diese Pro ble ma tik spiegelt sich auch im Denken des englischen Humanisten Thomas Mo rus wider. Die Autorin gibt einen geistesgeschichtlichen Überblick und ana ly siert Morus Beitrag in der Debatte um vita activa und vita contemplativa. Das Buch richtet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler ebenso wie an in teres sier te Laien, die einen Einblick in den Zeitgeist der Renaissance erhalten möchten.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.01.2020
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Lob der Torheit
69,00 € *
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1508 erschien diese Meisterleistung der satirischen Literatur erstmals im Druck, seither hat das humanistische Werk, in dem die Narrheit ihre eigene Lobrede hält, Generationen von Künstlern, Übersetzern, Wissenschaftlern und Schriftstellern inspiriert. Aus der Reihe von Bearbeitungen und Neuausgaben bringen wir nach und nach besonders wertvolle Glanzstücke.Die bahnbrechende Gesellschaftssatire des Humanisten Erasmus von Rotterdam erschien 1534 erstmals auf Deutsch. Die Übersetzung Sebastian Francks ist ein Meilenstein in der Editionsgeschichte dieses Textes. Sie liegt hier in der etwas späteren Ausgabe von 1542 vor.

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Stand: 20.01.2020
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Die Republik der Chorherren
38,00 € *
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An der Kathedrale in Freiburg, im Herzen des Stadtstaates, sind Priester seit 500 Jahren für den katholischen Glauben der Republik eingestanden, haben für ihre Rechte und Privilegien gekämpft, mit und gegen denBischof von Lausanne, mit und gegen die Mönchsorden in Stadt und Land, mit und gegen die Freiburger Regierung. Papst Julius II. errichtete auf Bitte des Humanisten Peter Falck mit einer Bulle vom 20. Dezember1512 das Chorherrenstift.Die Chorherren zu St. Niklaus haben bis heute für die religiöse Versorgung der Stadtfreiburger Bevölkerung gesorgt und die Fahne des Katholizismus für den Stadtpatron hochgehalten. Jean Steinauer beschreibtin seiner gewohnt lesefreundlichen Art diese 500-jährige Tradition der "Republik der Chorherren" aufgrund des überlieferten Archivmaterials, reichhaltig illustriert.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 20.01.2020
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Philipp Melanchthon in der Briefkultur des 16. ...
46,30 € *
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"In Briefen werden meistens Dinge von größter Bedeutung verhandelt", schrieb der 17-jährige Philipp Melanchthon, und er blieb zeitlebens ein leidenschaftlicher Briefschreiber. Die fast 10.000 erhaltenen Stücke seiner Korrespondenz tragen nicht nur wesentliche Daten und Aspekte zur Biographie des Humanisten und - neben Luther - wirkungsmächtigsten Reformators bei, sondern fügen sich zu einem über Jahrzehnte europaweit geknüpften Kommunikationsnetz, durch das die Geschicke des Kontinents gespiegelt und sogar maßgeblich bestimmt wurden.Die Beiträge des Bandes nehmen nicht nur die personalen und regionalen Aspekte des Briefcorpus in den Blick, sondern betrachten die "halbliterarische" Gattung Brief aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Ihre Rolle als Vermittlerin der Antike steht ebenso im Fokus wie die generelle Erschließbarkeit europäischer Briefcorpora und die digitalen Möglichkeiten ihrer Edition.

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Stand: 20.01.2020
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Glaube in Potsdam
91,50 € *
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In den Jahren 2015-2017 haben Wissenschaftler innen der Universitäten Potsdam und Lausanne alle ermittelbaren religiösen, spirituellen und weltanschaulichen Gemeinschaften in Potsdam besucht und interviewt. Dabei wurde ein inklusiver Religionsbegriff angewendet, der auch Gruppen und Netzwerke jenseits der sog. Weltreligionen umfasst wie Freimaurer, Humanisten und Yoga-Studios. Der Band bietet eine lokale Religionsgeschichte, stellt 75 Gemeinschaften in Einzelporträts vor und analysiert sie vergleichend: Wie werden die Versammlungen bzw. Gottesdienste gestaltet? Welche Infrastrukturen (Gebäude, Ämter, Kreise) nutzen sie? Wie binden die Gemeinschaften ihre Mitglieder auch in der Situation des Postsozialismus?Das Buch ist ein einzigartiges, umfassendes Nachschlagewerk zur Religionssituation einer Großstadt und bietet darüber hinaus Reflexionen zur Einordnung in die Potsdamer Stadtdynamik sowie in die übergeordneten religiösen Kontexte.

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Stand: 20.01.2020
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