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"De arte cabbalistica" von Johannes Reuchlin. E...
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Studienarbeit aus dem Jahr 1989 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universität München (Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: "Studien zum Humanismus", Sprache: Deutsch, Abstract: Johannes Reuchlin galt als das Sprachgenie unter den deutschen Humanisten. Schon früh fiel das für diesseits der Alpen außergewöhnlich hohe Niveau seiner Griechischkenntnisse auf. Reuchlin nahm den zeitgenössischen Wahlspruch 'ad fontes' besonders ernst. "Wer könnte wagen", schreibt er, "und wär er eine Säule der Kirche, die heiligen Schriften zu erklären ohne Hebräisch und Griechisch? Lächerlich machen würde sich der Mann!" Der schwäbische Rechtsgelehrte und Humanist war entschlossen, der Überlieferung auf den tiefsten Grund zu gehen. Seine Leidenschaft für die damals selten einem Nichtjuden zugängliche Sprache des Hebräischen überstieg schließlich noch seine Passion für das Griechische. Erst durch diese Ursprache der Bibel glaubte Reuchlin in ein unmittelbares Verhältnis zu Gott selbst zu treten. Sie wurde ihm zum Mysterium des Allerheiligsten. Dies war die Sprache, in der Gott einst zu Moses gesprochen hatte.Die Streitfrage für und wider jüdischen Schrifttums bildet die Thematik von Reuchlins "Augenspiegel" von 1511 (Tübingen), der den "Ratschlag, ob man den Juden all ire buecher nemmen / abthun und verbrennen soll" enthält.Als nämlich der getaufte Jude, Johannes Pfefferkorn, in blindem Konvertiteneifer, die Forderung erhob, alle jüdischen Bücher zu verbrennen, gehörte der weithin bekannte Hebraist Reuchlin zu den Sachverständigen, die im Auftrag des Erzbischofs Uriel von Mainz gebeten wurden, ein Gutachten über diese Angelegenheit einzureichen. Reuchlin beurteilte die hebräische religiöse und profane Literatur mit der unparteiischen Sachlichkeit der Wissenschaft. Er sah sich nur zum Anstoß an gewissen unmittelbar christentumfeindlichen Schmähschriften veranlasst, sprach sich aber ansonsten für den Schutz der jüdischen Literatur aus. Anstelle von Gewalt riet er zur ruhigen Belehrung. Pfefferkorn war über das Gutachten des schwäbischen Bundesrichters dermaßen erbost, dass er dagegen eine Kampfschrift, den sogenannten 'Handspiegel' ausgehen ließ. Die Antwort Reuchlins im 'Augenspiegel' ließ nicht lange auf sich warten. Aus dieser ursprünglich rein literarischen Fehde erwuchs eine kirchliche, als die zensurübenden Kölner Dominikaner mit ihrem Inquisitor Jakob von Hochstraten in Reuchlins 'Augenspiegel' Ketzereien rochen und die Schrift konfiszieren ließen.

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Stand: 19.09.2020
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Angelo Poliziano
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Bitte beachten Sie, dass dieser Titel überwiegend aus Inhalten besteht, die im Internet kostenlos erhältlich sind (z.B. aus der Wikipedia-Enzyklopädie). Angelo Poliziano, eigentlich Angiolo Ambrogini (lat. Angelus Politianus, Angelus Ambrosini, dt. auch kurz Politian, 14. Juli 1454 in Montepulciano, 29. September 1494 in Florenz) war ein italienischer Humanist und Dichter der Renaissance. Seine Werke waren maßgeblich für die Entstehung des humanistischen Lateins. Poliziano wurde in Florenz erzogen und war dann als Kanzler und Erzieher der Söhne des Florentiner Staatsmannes Lorenzo de Medici tätig. Poliziano wendete sich ab 1477 fast ausschließlich klassischen Studien zu. 1480 erhielt er den Lehrstuhl der griechischen und lateinischen Literatur an der Universität Florenz. Sein hervorragender Ruf zog Studenten aus ganz Italien und anderen europäischen Ländern an. Zu seinen Hörern zählten Michelangelo, Johannes Reuchlin und die englischen Humanisten Thomas Linacre und William Grocyn. 1485 wurde er Kanonikus der Kathedrale zu Florenz.

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Stand: 19.09.2020
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Angelo Polizianos Tagebuch (1477-1479)
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Angelo Poliziano (1454-1494) war italienischer Humanist und Dichter der Renaissance. Seine Werke waren maßgeblich für die Entstehung des humanistischen Lateins. Polizianos Name ist von seinem Geburtsort Montepulciano (lateinisch Mons Politianus) abgeleitet. Er wurde in Florenz erzogen und war dann als Kanzler und Erzieher der Söhne des Florentiner Staatsmannes Lorenzo il Magnifico tätig. Sein Vater, Benedetto Poliziano, ein Rechtsanwalt, stand in Beziehung zu einer der wichtigsten Familien von Florenz, den Medici.Poliziano wendete sich als Philologe ab 1477 fast ausschließlich klassischen Studien zu. Als typischer Vertreter des Humanismus wurden Fragen zur Antike mittels der Dichtung, der gelehrten Abhandlung und dem Dialog - auch briefliche, wie z. B. an den Literaturkritiker in Rom, Paolo Cortesio - aufgeworfen und versucht zu klären. 1480 erhielt er den Lehrstuhl der griechischen und lateinischen Literatur an der Universität Florenz. Sein hervorragender Ruf zog Studenten aus ganz Italien und anderen europäischen Ländern an. Zu seinen Hörern zählten Michelangelo, Johannes Reuchlin und die englischen Humanisten Thomas Linacre und William Grocyn. Eines seiner ersten literarischen Werke war das berühmte Versepos "Le stanze per la giostra" (ca. 1476) in dem das Turnierspiel von Giuliano di Piero de Medici aus dem Jahre 1475 verherrlicht wird. Einigen Einfluss hatte er auf die Werke des Malers Sandro Botticelli, den er in Fragen der literarischen Quellenauswahl für seine Bilder Primavera und Geburt der Venus beraten hatte. (Wiki)Nachdruck der historischen Originalausgabe aus dem Jahre 1929.

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Stand: 19.09.2020
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Philipp Melanchthon als neulateinischer Dichter...
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Philipp Melanchthon (1497-1560) war Reformator, Humanist, Universalgelehrter und neulateinischer Dichter. In seinen ca. 600 zumeist kurzen lateinischen Gelegenheitsgedichten spiegelt sich seine überaus facettenreiche Persönlichkeit und sein umfangreiches Betätigungsfeld wider. Ganz selbstverständlich hat er die gelehrte humanistische Ausdrucksform auch für reformatorische Inhalte verwendet. Dieses Buch betrachtet Melanchthon als neulateinischen Dichter ausgehend von seinem poetischen Selbstverständnis und aufgrund seiner Dichtungspraxis im Kontext humanistischer, an der Antike geschulter Dichtungsvorstellungen. Es berücksichtigt dabei auch die humanistischen Kommunikations- und Funktionszusammenhänge der Gedichte des Wittenberger Humanisten. Zum ersten Mal liegt nun eine Untersuchung des gesamten poetischen Corpus nach gattungsspezifischen bzw. thematischen Kriterien vor. Sinnvoll wird diese durch Einzelanalysen ausgewählter Gedichte ergänzt, die kritisch ediert und übersetzt sind.

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Stand: 19.09.2020
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Sebastian Brant und die Kommunikationskultur um...
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Der Sammelband Sebastian Brant und die Kommunikationskultur um 1500 vereinigt die Beiträge von dreizehn Renaissance-Experten, die Leben, Werk und Wirken Sebastian Brants (1457–1521) untersuchen und dabei seine wichtige und zugleich ambivalente Rolle in der Intellectual History seiner Epoche neu ausleuchten. Dieser um 1500 in Europa berühmteste deutsche Autor, zunächst Basler Juraprofessor, dann Kanzler der Freien Reichsstadt Straßburg, erhebt seine Stimme in allen wichtigen politischen und kulturellen Diskursen seiner Zeit. Er ist der Prototyp des im Leben stehenden Humanisten und wird am Vorabend der Reformation als Dichter (insbesondere durch sein Narrenschiff), als Humanist, Jurist und Reichspropagandist Kaiser Maximilians I. zu einem der führenden Intellektuellen seiner Zeit.

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Stand: 19.09.2020
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Von Erasmus bis zum Sonderbundskrieg
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Das Gebiet der heutigen Schweiz war für die Reformation und ihre weltweite Ausstrahlung von grosser Bedeutung. Ein personelles Geflecht von Humanisten und Pfarrern, unterstützt von Bauern, Zünften und Stadträten, gab der Bewegung im 16. Jahrhundert nachhaltigen Schwung – und wirkte bis weit über die Landesgrenzen hinaus. Zentrale Protagonisten waren der Basler Humanist Erasmus von Rotterdam, die Zürcher Pfarrer Ulrich Zwingli und Heinrich Bullinger sowie Johannes Calvin in Genf, dessen Einfluss insbesondere in den USA bis heute spürbar bleibt. Vom verheerenden Dreissigjährigen Krieg blieb die Eidgenossenschaft grösstenteils verschont, die Konfessionalisierung war aber auch hierzulande kein konfliktfreier Prozess. Den Abschluss dieser Auseinandersetzungen bildete der Sonderbundskrieg 1847, der – zumindest indirekt – die Basis für den Schweizer Bundesstaat legte.Mit Beiträgen von:Christine Christ-von Wedel, Josef Lang, Thomas Lau, Peter Opitz, Jürgen Overhoff, Andrea Strübind

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Stand: 19.09.2020
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Vorworte und Vorlesungen
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Der strahlende Dichter-Humanist Angelo Poliziano (1454 - 1494) genoß als florentinischer Professor hohes Ansehen, ja die Zuneigung vieler Studenten. Um darzutun, wie man verstehend und zugleich produktiv mit antiken Werken umgehen kann, gab Poliziano zu Semesterbeginn mehrfach Proben seines dichterisch nachbildenden Könnens (Silvae). Damit nicht genug: Er erläuterte vor der Einzelinterpretation von Werken Leben und Arbeit der Urheber, gab aber auch Rechenschaft über seine pädagogisch-philologischen Ansätze und bestimmte den "Sitz der Autoren im Leben". Seine "Vorworte und Vorlesungen" geben so Einblick in das grundsätzliche, sich aber auch allmählich - zur Philosophie hin - wandelnde und steigernde Welt- und Selbstverständnis des Humanisten. Sie werden hier zum ersten Mal insgesamt in deutscher Übersetzung geboten.

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Stand: 19.09.2020
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Einstein
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Albert Einstein ist eine zentrale Gestalt der Geistesgeschichte unseres Jahrhunderts und der Wissenschaftsgeschichte überhaupt. Als Naturforscher gestaltete Einstein das wissen schaftliche Weltbild in seinen inhaltlichen und methodischen Grundlagen völlig um. Die durch Einstein eingeleitete wissenschaftliche Revolution reicht in ihrer Bedeutung und ihrem Einfluß weit über die Physik hinaus und ist nur mit dem durch Copernicus und Gali lei bewirkten Umbruch des wissenschaftlichen Weltbildes vergleichbar. Die schöpferische Leistung Einsteins als Autor der Relativitätstheorie steht gleichrangig neben der Begrün dung der klassischen Physik durch Galilei und Newton und der klassischen Feldtheorie durch Faraday und Maxwell. Einstein lehrte uns, die Beziehungen zwischen Physik und Naturwissenschaften einerseits und zwischen Mathematik und Erkenntnistheorie ande rerseits neu zu sehen. Seine Entdeckungen hatten in unserem Jahrhundert den größten Einfluß auf die weitere Entwicklung der Physik als Fachdisziplin. Das neue Bild der Welt, das wir Einstein verdanken, ist jedoch noch bedeutungsvoller. Einstein war aber nicht nur der bahnbrechende Forscher, sondern auch ein großer praktischer Ethiker und Humanist, dessen gesellschaftliche und politische Aktivitäten sich zwar auf seine überragende wissenschaftliche Autorität stützten, aber auch unab hängig von seinem wissenschaftlichem Werk flir die Gegenwartsgeschichte von großer Bedeutung waren. In Einstein vereinigte sich der revolutionäre Umgestalter und schöpfe rische Neubegründer des wissenschaftlichen Weltbildes mit dem philosophischen Impetus des Sozial-Ethikers und kämpferischen Humanisten.

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Stand: 19.09.2020
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Sprache als humanisierende Macht
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Im Anschluss an die Lehre des antiken römischen Rhetoriklehrers Quintilian postuliert Lorenzo Valla, führender Humanist des italienischen Quattrocento, die singuläre semantische Distinktionsfähigkeit klassischen Lateins in Form einer eigentümlichen elegantia. Dadurch werde es gegenüber barbarisierten volkssprachlichen Varietäten und noch vor dem Griechischen zum Fundament aller literarisch-wissenschaftlichen Traditionsbildung. Die Erneuerung des Lateinischen als die Menschheit vereinende sakrale Macht ist mit entschiedenem Gegenwartspathos in die Verantwortung der Humanisten als sprachkundige urbane Kulturmenschen und ihrer Mäzene gewiesen. Dieser Band zeichnet Vallas Begründung der Unüberbietbarkeit des Lateinischen als humanisierende Bildungsmacht im Rückgriff auf das quintilianische Rednerideal nach.

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